Lifestyle, Perfect Getaways

Malediven

Die letzten Wochen waren voller Hochzeiten und ich wünsche allen frisch Vermählten ein happily ever after. Und was folgt im besten Fall gleich im Anschluss an eine Heirat? Jaaaaa Honeymoon. 🙂 Darum möchte ich euch über meine, für uns unvergessliche, Hochzeitsreise berichten.

Für meinen Schatz kamen nur zwei Ziele in Frage. Malediven und Seychellen. Ich stimmte für das Erstere und so stand schnell fest, dass unsere Hochzeitsreise uns auf die Malediven führt. Genauso wussten wir, dass wir gleich einen Tag nach der Hochzeit aufbrechen wollten. Nach einer ausgiebigen Online-Recherche verliebte sich Iwan in das Lily Beach Resort auf der Insel Huvahendhoo.

Dh. das Reiseland, das Hotel und Abreisezeitraum standen fest und so suchten wir ein Tui Reisebüro auf um alles zu regeln. Der Spass für 10 Tage kostete uns insgesamt, und jetzt haltet euch fest, 7.430 EUR. Tja aber es musste einfach sein und wir bereuen keinen einzigen Cent, denn wie oft macht man schon eine Hochzeitsreise? Hoffentlich nur einmal! ;). Malediven gibt es übrigens, wenn man auf bestehende Angebote von Reisebüros zugreift – und nicht so wie wir das individuell gestalteten – bereits um die Hälfte des Preises. Doch wir wollten unbedingt zu einem bestimmten Zeitraum und in einem 5 Sterne Resort all inclusive urlauben. Wer jetzt denkt, rich bitch, Fehlanzeige. Hart erarbeitet, lange gespart und wahrscheinlich nicht mehr wiederholbar (; Leider. Und wenn ihr mich fragt, war dies das schönste am Heiraten. Nicht die Hochzeitsfeier, nicht die Geschenke, nein, es war Honeymoon, das uns so unvergesslich in Erinnerung geblieben ist.

Nun paar Worte zu dem Lily Beach Resort. Auf Honeymooners warten viele Specials. Paarmassage, Honeymoon Dinner, Champagner und Torte, Blütenbad und und und. Ein superfreundliches Personal, superleckeres Essen und köstliche Cocktails inklusive. Jedes Dinner trug ein Moto: Französische Nacht, Mediterrane Nacht, Maledivische Nacht, Asiatische Nacht etc.

Noch kurz zu den ganzen Vorurteilen Malediven gegenüber. Ja wie das Leben so ist, musste ich mich paar Mal rechtfertigen ausgerechnet dieses Urlaubsziel gewählt zu haben. Fangen wir mit dem Wetter an. Manche klagten, dass es im September auf den Malediven nur regnet und es gar keine Sonne gibt. Wir hatten jeden Tag brennende Sonne. Klar hat es ab und zu geregnet, doch das war meist ganz kurz und war eine angenehme Abkühlung. Zum weiteren Vorurteil, auf den Malediven sei es total langweilig, da kann man doch nur den ganzen Tag faul am Strand liegen. Auch hier Fehlanzeige!

Es gab so viele Aktivitäten, welche gebucht werden konnten. Über die Möglichkeiten wurden wir täglich beim Frühstück informiert. So konnte man abends zusehen, wie die Fische sich sammeln, weil sie genau wissen, dass sie gefüttert werden würden. Es gab eine Tauchschule und Schnorcheln wurde angeboten, ebenso wie Ausflüge auf eine Einheimischen-Insel, um zu sehen, wie die MalediverInnen leben.

Wir hatten zudem eine Unterrichtsstunde über die Malediven genommen und so viele interessante Fakten über die Geschichte und die Zukunft der Malediven gelernt. So haben wir erfahren, das das Wetter seit dem Tsunami im Jahre 2004 unberechenbar ist und es nicht mehr diese Winter und Sommersaison gibt wie früher, sondern alles durchgemischt wurde seit dem Tsunami. Ebenso haben wir gelernt, im Falle, dass die Malediven eines Tages tatsächlich untergehen sollten, die neuen Malediven bei Australien angesiedelt wären. Ich kann nur hoffen, dass dieses paradisische Teil der Erde für eine ganze Weile noch im indischen Ozean erhalten bleibt und troz der Vorhersagen die Malediven dort nie unter gehen.

Falls ihr euch nach mehr Informationen zu den Malediven sehnt, kann ich euch den Artitkel “100 Best things to do in the Maldives von Jen Reviews” wärmstens empfehlen.