Doggy Love, Travel with dogs

Tipps für einen Sommerurlaub mit Hund

Naomi und Flacky sind Teil unserer Familie und so möchten wir sie am liebsten so oft wie möglich im Urlaub mit dabei haben. In den letzten 5 Jahren haben wir so einige Erfahrungen diesbezüglich gemacht und auch vieles daraus gelernt. So gern wir sie im Urlaub mitnehmen, manchmal kann es auch ganz schön gerfährlich und anstrengend sein. Auf jeden Fall bedeutet Urlaub mit Hund eine Menge Organisationsarbeit im Voraus. Doch ist mal alles gut geplant, steht einem wunderschönen und erholsamen Urlaub mit dem geliebten Vierbeiner (oder wie in unserem Fall Vierbeinern) nichts mehr im Wege. Hier die Tipps für einen Sommerurlaub mit Hund:

Ab zum Tierarzt zum Check-up
Um sicher zu gehen, dass der Hund alle nötigen Impfungen hat, damit es bei der Einreise, falls es in ein fremdes Land geht, keine Probleme gibt, sollte auf jeden Fall der Tierarzt aufgesucht werden. Ebenso um auch einen Reisepass für den Vierbeiner zu holen, falls noch keiner vorhanden sein sollte.

Halte den Hund beschäftigt während der Fahrt
Die Lieblingsspielsachen sowie paar Leckerlis dürfen während der An- und Abreise nicht fehlen. Der kleine Liebling ist schon so und so zumeist aufgeregt, weil er nicht weiß, wie es um ihn geschieht. Snacks und Spielsachen beruhigen ihn.

Packe natürliche Beruhigungsmittel ein
Als reine Vorsichtsmaßnahme sollten leichte, natürliche Beruhigungsmittel während der Reise nicht fehlen. Zumeist sind das Globuli, leicht zu dosieren und zum Verabreichen. Sollte für den kleinen Liebling nicht nur die Hin- und Heimfahrt zu anstrengend sein sondern auch der Aufenthalt an einem fremden Ort, so kann Abhilfe auf natürlicher Basis verschafft werden. Hier rate ich das Medikament vorher auszuprobieren. Wir hatten welche bei unserem Städtetrip nach München mit, doch diese hatten bei unseren Wauzis nicht gewirkt.

Aufs Wasser nicht vergessen
Wauzis sind im Sommer genauso auf mehr Flüssigkeit angewiesen wie du. Hierfür gibt es eigene auslaufsichere Wassernäpfe für die Reise.

Hund immer an der Leine führen
Das ist vor allem wichtig, da es in ein fremdes Gebiet geht. Wir hatten einmal den Fehler gemacht und hatten unsere Hunde in einer fremden Stadt in einem uns unbekannten Park von der Leine gelassen. Paar Minuten später befand sich Naomi in Lebensgefahr, wie ihr bereits hier lesen konntet.

Pfotenbalsam nicht vergessen
Der Asphalt in der Strandnähe wird im Sommer sehr heiß und verbrennt die Pfötchen des Vierbeiners. Darum ist diese Salbe extremst wichtig, andernfalls sind blutige Pfoten vorprogrammiert.

Extra Geld einkalkulieren
Ein Zugticket für den Hund kann schon mal mehr kosten als für einen selbst. Wir haben diese Erfahrung bereits gemacht, mehr dazu hier. In Hotels werden zumeist 15 EUR pro Hund und Nacht verrechnet. Solltet ihr zufällig in einen Balkanstaat reisen, dann ist eventuell auch Bestechungsgeld nötig 🙂 Jap richtig gelesen, zum Beispiel, damit der Busfahrer euch (dh. euren Hund), von einem Ort zum nächsten befördert.

Informationen einholen
Erkundige dich nicht nur ob dein Hotel oder Appartement hundefreundlich ist, sondern ob das Gleiche auch für den Strand gilt bzw. ob es einen Strand in der Nähe gibt, der Hunde erlaubt. Ebenso wichtig kann die Info sein, ob Hunde in Taxis und öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden dürfen. Währen das zum Beispiel in Österreich gar kein Thema ist, ist es in vielen anderen Ländern, wie zum Beispiel Slowenien, verboten.

Hundefutter mitnehmen
Am besten man packt für alle Fälle Essen, ausreichend für die gesamte Reise, für den vierbeinigen Freund ein.