Doggy Love, Getting a dog

Flacky´s Adoption Story

Kürzlich, als ich meine Hundeposts durchging, ist mir aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht erzählt habe, wie Flacky ein Teil unserer Familie wurde. Ich hatte das Thema zwar kurz in dem Post “Einen Hund kaufen oder adoptieren” angeschnitten, euch jedoch keine Details erzählt. Zunächst, es war nie geplant, dass wir uns einen zweiten Hund nehmen, es ist einfach so passiert. Meine Freundin Mira engagiert sich für heimatlose Hunde und Katzen und so postet sie regelmäßig auf Facebook Bilder von solchen. Als ich zufällig das Bild von Flacky entdeckte, konnte ich es nicht fassen, dass es sogar streunende Cocker Spaniels gibt. (Spaniels sind meine absolute Lieblingshunderasse.) Ich verliebte mich auf den ersten Blick in Flacky´s Augen und zeigte das Bild auch Iwan. Der kleine Zwerg hatte mir unendlich leid getan. Was ist passiert? Iwan guckte mich an und sagte “los, holen wir ihn zu uns”. Zuerst dachte ich, Iwan scherzt. Wir hatten unsere Naomi und wir hatten nie über einen zweiten Hund gesprochen. Doch ich war Feuer und Flamme für seine Idee. Wir entschieden dennoch, eine Nacht darüber zu schlafen. Ich kann mich noch so gut daran erinnern. Es war ein Samstag und als wir am Sonntag aufwachten, stand die Entscheidung fest.

Dieses Facebook-Bild veranlasste uns, Flacky zu uns zu holen.

Wir riefen Mira an und sie half uns Flacky zu uns zu holen. Sie erkundigte sich für uns, ob Flacky noch zu haben sei und wir fuhren mit dem Zug nach Bratislava, wo Mira auf uns wartete und uns zu einem kleinen Ort brachte, ca. eine halbe Stunde von der slowakischen Hauptstadt entfernt, wo Flacky zu diesem Zeitpunkt zusammen mit anderen armen Tieren lebte. Neben Flacky gab es auch noch einen Cocker Welpen und uns fiel es echt schwer diesen zurückzulassen. Im Nachhinein denken wir, wir hätten diesen auch nach Wien mitnehmen sollen und ihm hier ein neues zu Hause suchen sollen. Wie auch immer, Iwan meinte, wir nehmen Flacky mit, da dieser schon ein Jahr und somit schon fast ausgewachsen war und wir für den Welpen bessere Chancen ausrechneten. Der Heimweg erwies sich als äußerst schwierig. Flacky übergab sich im Auto und was er auskotzte erzähle ich euch lieber nicht. In dem Moment wussten wir, das Richtige getan und ihn gerettet zu haben. Flacky hatte vor allem Angst. So auch vor allen Böden außer Erde. Asphalt und Fliesen waren völlig neu für ihn. Er erstarrte beim betreten eines neues Bodens und bewegte sich nicht vom Fleck. Iwan musste ihn tragen. Zu viele neue Eindrücke an einem einzigen Tag für unseren kleinen Schatz. Wie Flacky reagierte als er sein neues zu Hause betrat und ob sich Naomi über einen Artgenossen freute, erzähle ich euch in einem weiteren Post, so bleibt dran.