Doggy Love, Getting a dog

Wenn unsere Kleinen sich verletzen

Jene von euch, die mir auf Snapchat folgen (Username: Naomella), haben vielleicht mitbekommen, dass Flacky momentan gesundheitlich angeschlagen ist. Was war passiert? Nun, vor einigen Wochen, es war ein einem Freitag Nachmittag, hatte ich bemerkt, dass Flacky plötzlich seine Hinterbeine nicht mehr bewegen konnte. Als ich das feststellte, hatte ich zufällig mit einer lieben Freundin telefoniert, die gleich ums Eck wohnt und darauf bestand sofort rüberzukommen und mit mir zum Tierarzt zu fahren. Iwan war in der Arbeit zu diesem Zeitpunkt. Beim Tierarzt angekommen wurde Flacky sofort untersucht, Röntgen von seiner Wirbelsäule wurde gemacht und die Diganose lautete Bandscheibenvorfall. Die nächste Woche hieß es jeden Tag zum Arzt zu fahren. Flacky bekam Infusionen, Kortison-Spritzen, Schmerztropfen, Tabletten und Vitamin B. Unsere Tierärztin teilte uns mit, dass es nicht sicher sei, wie der Krankheitsverlauf sich entwickeln würde und sie konnte auch nicht ausschließen, dass Flacky das unter Umständen nicht überleben würde. Trotz dieser Schocknachricht wussten Iwan und ich innerlich, dass alles gut sein würde. Wir vertrauten darauf, dass Flacky sich mit der Zeit wieder erholen wird. Doch die nächsten Wochen waren alles andere als einfach. In den ersten Tagen mussten wir dafür sorgen, dass Flacky sich gar nicht bewegt. Iwan hatte sich zum Glück eine Woche Urlaub nehmen können. Unser Kleiner benötigte nämlich 24 Stunden am Tag Pflege. Flackys Schmerztabletten hatten leider eine negative Nebenwirkung, denn er musste alle 3 Stunden Wasser lassen und nachdem Treppen steigen strikt verboten war, hatte Iwan ihn jedes Mal raustragen müssen, auch nachts. Die nächsten zwei Wochen hatte Flacky so minimale Fortschritte gemacht, dass wir doch anfingen uns ernsthafte Sorgen zu machen. Was würde sein, wenn er es doch nicht schaffen würde? Für uns ein unvorstellbares Szenario, zumal Flacky und Naomi noch sehr jung sind. Flacky ist 5 Jahre alt und Naomi 6. Wochen später fing Flacky gottseidank an seinen linken Fuss wieder vollständig zu belasten, doch sein rechter Fuß wollte nicht so ganz. Er zeigte weiterhin keine Reaktion. Wir bekamen die Aufgabe Flacky zu massieren und bestimmte Übungen mit ihm zu Hause zu machen. Und yeah, langsam aber sicher fing auch der rechte Fuss an sich zu erholen. Nun kam auch endlich die Entwarnung von der Ärztin. Sein Genesungsprozess wird noch monatelang andauern, aber wir sind guter Hoffnung, dass er wieder ganz gesund wird. Flacky hat uns allen bewiesen, dass er ein kleiner Kämpfer ist. Das war übrigens einer der Hauptgründe, wieso ich mein Blogbaby Naomella in der letzten Zeit vernachlässigen musste. Flacky hatte mich gebraucht und wird es auch die nächsten Monate tun. Ich hoffe auf euer Verständnis und verspreche euch, so oft wie es mir möglich ist zu bloggen.