Doggy Love, Travel with dogs

A Story with a Happy Ending

Meine treuen Leser haben schon mitbekommen, dass unsere Naomi operiert wurde und heute möchte ich euch ihre Geschichte erzählen. Alles begann damit, dass ich eines Tages beim Kuscheln mit ihr eine Kugel im Brustbereich entdeckte. Ich war damals hochschwanger mit Fabienne und für einen kurzen Moment wurde mir schwarz vor den Augen, denn für mich war das ein negatives Deja Vu. Mein allererster Hund Doris ist nämlich an Brustkrebs gestorben und auch damals war ich diejenige, die die Tumore ertastet hatte. Unsere Tierärztin bestätigte die Diagnose und dass der Tumor herausoperiert werden müsste. Sie empfahl eine einseitige Mastektomie, also eine Brustentfernung, und eine Kastration durchzuführen. Im ersten Schritt wurde Naomi’s Lunge geröntgt, um zu sehen, ob sich Metastasen gebildet hätten, was bei bösartigen Tumoren passieren kann. Doch zum Glück war die Lunge sauber. Sollte es Krebs sein, hatte er also noch nicht gestreut. Der zweite Schritt führte uns zum Kardiologen, denn Naomi wurde ursprünglich mit einem Herzfehler geboren, welcher ihr aber bisher keine Schwierigkeiten bereitet hatte, jedoch wegen der Narkose abgeklärt werden müsste. Auch hier tolle Nachrichten, denn der Herzfehler hatte sich zurückgebildet und einer Op stand somit nichts mehr im Weg. Nun musste noch der richtige Zeitpunkt zum Operieren abgewartet werden, abhängig von ihrer Regelblutung. Eine Zeit der Ungewissheit und des Bangens begann. Immerhin hatte Naomi nur zwei Mal im Jahr ihre Periode und wir hatten Angst, im Falle, dass es Krebs wäre, er sich ausbreiten könnte in der Zwischenzeit!

Der Tag der Op rückte immer näher und mit ihm wuchs auch meine Angst! Einerseits war es wegen Fabienne der allerschönste Lebensabschnitt überhaupt, andererseits war ich nicht bereit Naomi zu verlieren. Zu frisch fühlte sich noch der Schicksalsschlag von 2015 an und ich konnte den Gedanken wieder jemanden zu verlieren nicht ertragen. Doch am Op Tag selbst kam alles anders! Irgendetwas in mir war davon überzeugt, dass alles gut gehen und sie die Op überleben würde. Ich hatte meinen Geburtstag vorgefeiert und eine liebe Freundin schenkte mir eine Holzbox gefüllt mit Zettelchen, auf welchen sie verschiedene Wünsche aufgeschrieben hatte bzgl Naomis Gesundheit!  Am Op Tag in der Früh zog ich den Glückwunsch Happy End! Zufall? Ich glaube an Zeichen und so hatte mir das die Kraft für den ganzen Tag gegeben. Mein Bruder brachte Naomi und mich in die Tierklinik, während Iwan zu Hause mit Fabienne und Flacky war. Einige Stunden später kam der erlösende Anruf. Naomi hatte die Op gut überstanden und wache langsam aus der Narkose auf! Schon am nächsten Tag durften wir sie abholen. Ein paar Tage später erreichte uns auch die wundervolle Nachricht, dass alle Tumore gutartig waren, also kein Krebs! Wir könnten nicht glücklicher sein und hoffen, dass Naomi uns noch einige Jahre erhalten bleibt!

Aus diesem erfreulichen Anlass hatten Iwan und ich beschlossen unseren kommenden Sommerurlaub auf die Hunde auszurichten! Wie schon hier erwähnt, haben wir ein Haus mit direktem Meerzugang und einem riesigen Garten gebucht. Naomi ist eine Schwimmrate – davon konntet ihr euch hier und hier überzeugen – und ein Garten zum Austoben musste auch sein! Da es erstmals mit dem Auto mit den Hunden auf Urlaub geht, müssen wir noch einiges besorgen. Wir werden ua auf jeden Fall zwei Reiseboxen, Auto-Schondecken und Schwimmspielzeug benötigen. Falls ihr noch weitere Tipps für uns hättet, sehr gerne, her damit!