Lifestyle, Parenthood

Die ersten 6 Monate mit einem Baby

Meine Lieben, heute möchte ich euch gerne erzählen, wie die ersten sechs Monate mit Fabienne verlaufen sind. Iwan hatte mich auf die Idee gebracht, denn er meinte, dass unsere kleine Maus viel zu wenig am Blog thematisiert wird und dass er das schade findet. So weit es die Zeit zulässt, wird es ab nun mehr Blogposts zu dem Thema Parenting geben. Derzeit ist es so, dass ich am Blog nur dann arbeite, wenn Fabienne schläft. Und sogar dann, muss ich entscheiden, ob ich dem Haushalt, dem Blog oder dem Beantworten von Telefonaten/What´s App oder Viber Nachrichten den Vorrang gebe. Mir ist es ganz wichtig, dass unsere Prinzessin, sobald sie wach ist, meine komplette Aufmerksamkeit bekommt.

Die allererste Woche hatten wir wie schon hier berichtet im Krankenhaus verbracht aufgrund des nicht-geplanten Kaiserschnittes. Da es mir nach der Op nicht gut ging, war mir Iwan echt eine große Hilfe. Insgesamt hatte er zwei Wochen von der Arbeit frei bekommen und so kümmerte er sich auch in der ersten Woche zu Hause um mich, um Fabienne, um die Hunde und den Haushalt. Ich konzentrierte mich überwiegend in der Zeit aufs Stillen. Ich hatte keinen Milcheinschuss und musste die Milchmenge mit Abpumpen und ständigem Anlegen langsam steigern, was mir zum Glück im Endeffekt auch gelungen ist. Auch nach 6,5 Monaten stille ich mein Baby, natürlich haben wir auch schon mit etwas Brei angefangen.

So wie es wahrscheinlich vielen Frauen, die erstmals Mamis werden, da draußen geht, hatte ich mit allem erste Berührungsängste. Eine gewisse Angst begleitete mich als ich das erste Mal Fabienne alleine wickeln, anziehen oder sie auch baden musste. Ich wollte nichts falsch machen und im Spital wurde eigentlich alles immer aufgrund des Kaiserschnittes nur Iwan gezeigt. Während ich mich fragte, ob ich alles alleine schaffen werde, war er schon routiniert. Auch als der Tag kam, an dem Iwan wieder arbeiten gehen musste, hatte ich Angst, doch diese legte sich ganz schnell, denn Fabienne und ich verbrachten einen tollen, ruhigen Tag zusammen. Ab dem Moment wusste ich, ich brauche mir keine Sorgen machen, denn ich kann alles in Bezug auf meine kleine Maus meistern, was auch immer noch auf uns zukommen möge und die Angst verschwand.

Schlaflose Nächte machten mir kaum zu schaffen. Ich konnte zum Glück schon immer mit sehr wenig Schlaf sehr gut auskommen. Anders jedoch ging es mir mit der ständigen Müdigkeit. Hier dauerte es ein wenig, bis ich mich daran gewöhnt hatte, meinen Alltag mit Erschöpfung fast genauso gut zu meistern wie als wenn ich fit wäre. Iwan erging es übrigens genau so.

Fabienne ist die meiste Zeit über ein echter Sonnenschein, was unser großes Glück ist. Sie ist äußerst pflegeleicht, sogar dann wenn sie zahnt. Die ersten zwei Zähnchen bekam sie als sie 4,5 Monate alt war und weitere zwei letzte Woche. Eigentlich weint sie nur, wenn es einen richtigen Grund gibt. Dh wenn sie schläfrig ist, wenn sie Hunger hat oder die Windel ausgewechselt gehört. All unsere Freunde waren positiv erstaunt, als sie Fabienne das erste Mal sahen und feststellten, was für ein zufriedenes und relaxtes Baby sie ist. Für Iwan und mich sind die Reaktionen unserer Freunde jedes Mal ein Kompliment :) Natürlich, desto älter Fabienne wird, desto mehr weiß sie, was sie will und was sie nicht will und manchmal geht auch ihr südländisches Temperament mit ihr durch, doch wir würden es nicht anders haben wollen.


Eine liebe Bloggerfreundin hat mich nach unserem Alltag mit Fabienne gefragt, so wird es bald einen Blogpost zu diesem Thema geben.

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