Doggy Love, Parenthood

Ein Kleinkind und zwei Hunde – Thema Eifersucht

Meine Lieben, Fabienne ist inzwischen 2 Jahre alt und nach meinem Beitrag „Ein Kleinkind und zwei Hunde – der pure Alltagswahnsinn“  ist es an der Zeit für ein Update. Damals konntet ihr viel über unseren Alltag mit einem Kleinkind und zwei Hunden erfahren und wie es für die Hunde war, als plötzlich ein Baby zu unserer Familie dazu kam. Heute möchte ich gerne das Thema Eifersucht im Fokus stellen. Ob es die gibt? Oh ja! Fangen wir mit Naomi an. Wie bereits erwähnt, hatte Naomi, die schon immer sehr kinderlieb war, Fabienne als Baby gleich akzeptiert und gern gewonnen. Sie wollte sie ständig abbusseln. Doch desto größer und beweglicher Fabienne wurde, desto mehr sonderte sich Naomi ab. Statt Bussis folgte nun Geknurre, wenn Fabienne auch nur an Naomi vorbei ging. Sie ließ sich auch nicht von Fabienne streicheln. Kaum hatte Fabienne sie berührt, wurde Naomi etwas aggressiv. Was nun tun? Naomi weggeben? Käme für uns niemals in Frage! Aber die Situation so beibehalten ging auch nicht, zumal sich Naomis Verhalten verschlimmerte und sie anfing mit Absicht ihr Geschäft in der Wohnung zu verrichten, was uns in den Wahnsinn trieb! Rat vom Tierarzt musste her!

Fabienne and Naomi on the couch

Uns wurde geraten, da Naomi offenbar ihr Revier markierte, ihr eine eigene Ecke in der Wohnung zu schaffen oder ein Hundehaus aufzustellen, sie bräuchte einen Bereich, der nur ihr alleine gehöre und wo das Kind sich niemals aufhalten dürfe. Als Notlösung gäbe es übrigens auch verschiedene Medikamente, die der Hund nehmen könne, um ausgeglichener zu sein, nur soweit kam es bei uns nicht. Wenn der Hund übrigens markiert, solle man dies ganz unauffällig wegräumen und nicht mit zu starken Mitteln desinfizieren laut unserem Tierarzt. Einerseits, damit der Hund nicht die durch diese Aktion erhoffte Aufmerksamkeit kriegt und andererseits weil starke Düfte markieren und somit wieder einen Anreiz zur Wiederholung darstellen. Wir hatten übrigens sogesehen alles falsch gemacht, doch seit wir diese Tipps befolgen, läuft es um einiges besser. Naomi knurrt zwar aus Gewohnheit Fabienne noch an, doch sie gibt ihr wieder Bussis und lässt sich ab und zu auch von ihr streicheln. Doch so unbesorgt wie bei Flacky werden wir niemals sein können. Flacky, der eigentlich absolut keine Kinder mag und Fab auch als Baby nicht gern gehabt hat, ist in das Kleinkind Fabienne hingegen total vernarrt, wie zB diese Bilder hier auch zeigen. Er spielt mit ihr und lässt alles mit sich machen und es ist uns eine große Freude den beiden zuzusehen. Sie sind unzertrennlich und zu besten Freunden geworden. Zugegeben, Flacky war schon immer der klügere Hund. Er hat sich an die neue Situation angepasst und in die neue Familienstruktur integriert, weil er so auch mehr Aufmerksamkeit und Liebe von uns allen bekommt. Naomi hingegen war schon immer so, dass sie gleich beleidigt war und sich in einer Ecke verkroch. Doch wir haben es geschafft, sie aus dieser Ecke rauszukriegen und sie öffnet sich immer mehr und mehr.

Fab and Naomi on the couch playing

Besitzt ihr einen Hund? Habt ihr Erfahrungen mit Kindern und Hunden? Fabienne ist übrigens nicht nur von Hunden begeistern. Unsere Nachbarin hat zwei Katzen und Fabienne ist total in sie vernarrt. Nach jedem Besuch rennt sie durch die Wohnung und ruft Miau, Miau.

Fab_Naomi_Jealousy

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