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Frugal February – Was das ist und wie es gelaufen ist

Meine Lieben, wie bereits in diesem Blogpost hier angekündigt, habe ich heuer Frugal February ausprobiert, dh einen Monat lang besonders sparsam gelebt und ua insbesondere auf meine Finanzen geachtet. Das erste Mal hörte ich vor zwei Jahren vom Frugal February von dem Financial Consultant Canna Campbell aus Sydney, die auch den YouTube Channel Sugar Mamma betreibt. Da, wie ich finde, in einer so schnelllebigen Zeit, wie wir sie heute haben, Geld zu leicht ausgegeben wird, sei es aufgrund von verlockenden Angeboten oder aus Zeitmangel – das Zweitere trifft bei mir vor allem auf Lebensmittel zu- dachte ich, tut es bestimmt gut, einen Monat lang auf jeden Cent, der ausgegeben wird, zu achten. Außerdem habe ich so viele Ziele und Träume und alle sind auf die eine oder andere Weise auch von Finanzen abhängig. Darum wollte ich diesen Februar als Auftakt nutzen, um ab sofort generell achtsamer mit Geld umzugehen.

Ich hatte meinen Konsum im letzten Monat wie folgt eingeschränkt bzw das Kaufverhalten geändert:

favicon_naomellakein Coffee to Go mehr oder genauer zu sein Chai latte to Go

Ich hatte mir im Februar lediglich einmal einen gegönnt. Und Kaffee kann man genauso gut zu Hause trinken (oder zu Hause machen und mitnehmen) wie auch in der Arbeit. Sehr viele Büros bieten ihren Mitarbeitern inzwischen Gratis-Kaffee an. Ich habe diese Gelegenheit außerdem genutzt, um von meiner Kaffeesucht runter zu kommen – keine 4 Kaffees (2 zu Hause, 2 im Office) mehr – und um auf Tee und Wasser umzusteigen.

favicon_naomellaEinführen von no spending days

Ich bzw meine Familie gibt Unmengen an Geld für Lebensmittel aus. Ich bin aus diesem Grund echt happy, wenn wir es schaffen Tage einzulegen, an denen wir nicht zum Supermarkt ums Eck müssen. Wöchentliche Einkäufe funktionieren bei uns nicht, da im Endeffekt zu viel eingekauft wird und wir Essen wegschmeißen. Mit Kleinkind und 2 Hunden und unterschiedlichen Ansprüchen beim Essen fehlt irgendwie täglich was und einmal den Supermarkt betreten, kauft man mehr als was auf der Einkaufsliste steht. Zu no spending days zählt aber genauso dazu, beim Vorbeigehen an einem Starbucks zu widerstehen und keinen Chai Latte etc zu kaufen. Ebenso lässt sich das Geldbörsel schonen, wenn beim Abendessen eine Portion mehr zubereitet und am nächsten Tag mit in die Arbeit zum Lunch mitgenommen wird. Um umsere Umwelt zu schonen, kann man im Frugal February (oder sonst auch) bewusst nur saisonale und regionale Lebensmittel kaufen. So oder so, ein Ziel, das dieses Jahr gelingen muss, ist einfach nicht mehr diese Wahnsinssummen fürs Essen auszugeben – hier sehe ich bei uns die größte Geldverschwendung und das allergrößte Einsparpotenzial.

favicon_naomellaDie Frage nach dem Brauchen und Wollen

Ein bekannter Spartipp lautet, sich vor jedem Kauf zu fragen, ob man dieses Teil auch wirklich braucht oder einfach nur haben will. Es wird einem nicht immer gelingen zu widerstehen, aber dieser Tipp hilft. Ich schaffe es mittlerweile, die für Fabienne benötigte neue Kleidung bei H&M einzukaufen ohne bei den Ohrringen schwach zu werden, ebenso den Drogeriemarkt aufzusuchen ohne neues Make-Up zu kaufen, ganz einfach, weil ich viel zu viel davon habe und in solchen Fällen hilft die Frage nach Brauchen und Wollen. Sich von den zahlreichen (Fashion-)Newslettern abzumelden hilft auch, um erst gar nicht in Versuchung zu geraten.

favicon_naomellaSachen aufbrauchen anstelle ständig neu zu shoppen

Gilt natürlich nicht nur für Fashion und Beauty (hier ist glaube ich keine weitere Erläuterung notwendig) sondern auch fürs Essen. Kreativ sein und Reste aufbrauchen anstelle wegzuschmeißen. Es ist traurig, wenn man bedenkt wie viele Menschen den Hungertod erleiden und wie verschwenderisch viele andere mit Nahrungsmittel umgehen. Ich habe die Wochenenden im Februar auch genutzt, um meine Kochkünste zu verbessern und neue Rezepte auszuprobieren. Als Inspiration diente mir das Kochbuch „Paris in meiner Küche“ von Rachel Koo.

favicon_naomellaMonatliche Fixkosten reduzieren

Frugal February eignet sich perfekt dafür auch seine monatlichen wiederkehrenden Ausgaben zu sichten. Vielleicht nutzt man das eine oder andere Abo gar nicht, wie ich zB den Shutterstock Account, denn ich mache alle Bilder für Naomella selbst und zahlte völlig umsonst. Letztes Jahr haben wir zB unseren Energieanbieter gewechselt und somit 50 EUR monatlich eingespart. Dieses Jahr steht die private Krankenversicherung an, denn wir zahlen monatlich viel zu viel dafür.

Frugal February

Beim Frugal February geht es nicht nur darum, Geld einzusparen, sondern sich einfach wieder bewusst zu werden, wie leichtsinnig Geld oft ausgegeben wird und wie schädlich dies, nicht nur für das eigene Geldbörsel sondern auch für unsere Umwelt ist. Man wirft wieder einen genaueren Blick auf seinen eigenen Lifestyle und überdenkt diesen womöglich und ändert Dinge. Habt ihr schon mal vom Frugal February gehört oder bereits daran teilgenommen bzw. was sind eure ultimativen Spartipps?

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